Wie eine gute Beziehung dich im Leben stärken kann

von Juni 10, 2018 Relationship
eine gute Beziehung führen

Wie heißt es so schön? „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.“ Viele Männer, die noch nie eine funktionierende partnerschaftliche Beziehung erlebt haben, empfinden diesen Satz als Zumutung. Sie sehen sich selbst als stark an. Trotzdem ist es wahr, dass erfolgreiche Männer fast immer eine starke und unterstützende Partnerin an ihrer Seite haben. Ohne jemanden, der einem auch in Krisen Mut macht, der immer zu einem hält und einen in- und auswendig kennt, kommt kaum jemand ganz nach oben.

Mann und Frau – ein Team auf Augenhöhe

Erfolgreiche Männer haben oft eine Frau, der sie auf Augenhöhe begegnen. Die gegenseitige Achtung und Wertschätzung ist hoch. Wenn der Mann ein geschäftliches Wagnis eingehen möchte, wird er das zuerst mit seiner Frau diskutieren. Immerhin muss sie die Folgen mittragen, wenn es schiefgeht. Vielen Männern ist ihre Meinung wichtiger als die eines anderen. Das gilt keineswegs nur in modischen Dingen, sondern bezogen auf alles, was Relevanz hat. Männer treffen ihre Entscheidungen mit dem Verstand. Frauen hingegen hören auf ihre Intuition. Sie folgen eher ihrem Bauchgefühl. Sie betrachten ein Problem von ganz anderer Warte aus. Es ist also keineswegs unzeitgemäß, in einer Beziehung der Frau einen gleichwertigen Beitrag zum Ganzen zuzugestehen. Im Gegenteil: In modernen Beziehungen entsteht aus dem ICH und dem DU ein WIR. Dessen Zusammenwirken macht zwei innerlich unabhängige, autonome Menschen stärker. Sich aufeinander verlassen zu können, sich unterstützt zu wissen und alles miteinander zu besprechen, um es komplett auszuloten – das begreifen viele erfolgreiche Männer als unerlässliche Grundlage ihres Erfolges. Es gibt Sicherheit, sich in seinem Potenzial erkannt und verstanden zu wissen.

Gedanklicher Austausch mit gleichberechtigten Partnern

Es besteht ein Unterschied zwischen dem gedanklichen Austausch, den zwei Geschäftspartner zu einem Thema pflegen, und dem Gespräch, das man mit seiner Frau darüber haben kann. Es hat einen hohen Wert, wenn jemand einen in- und auswendig kennt. Er spürt eher, wo ihr Partner sich unterschätzt, wo er sich verrennt oder verzettelt, wo er mehr aus sich herausholen könnte. Niemand kennt einen Mann besser als die eigene Frau. Diese sagt ihre Meinung meist ungeschminkt, manchmal auch ungefragt – aber sie sieht einen auch mit den Augen der Liebe. Sie kennt die Stärken und Schwächen ihres Partners so gut wie niemand sonst. Sie spürt innere Stimmungen oder Zweifel, bevor ihr Gegenüber sie verbalisieren kann. Diese Gaben, die nur bei großer innerer und äußerer Nähe entstehen können, können eine große Hilfe sein. Niemand kann einen Mann besser motivieren als die eigene Frau. Sie ist die, die auf ihn stolz sein wird, wenn der Mann sein Projekt zum Erfolg bringt. Oft hat sie einiges dazu beigesteuert, es zum Erfolg zu machen. Sie ist diejenige, die einen Mann auffängt, wenn dieser – und sei es auch nur gefühlt – scheitert. Und ihn wieder aufrichtet, damit er neue Anfänge macht.

Bedingungslose Unterstützung darf auch Kritik beinhalten

Bedingungslose Unterstützung bedeutet eben nicht, dass eine Frau alles abnickt, was ihr Mann von sich gibt. Es bedeutet vielmehr, dass sie ihm auch mal in den Hintern tritt und ein paar Wahrheiten an den Kopf wirft. Vieles finden Männer zu nebensächlich, um es anzusehen. Blinde Loyalität und bedingungslose Gefolgschaft erwarten nur neurotische Männer. Selbstbewusste Männer erwarten, dass eine Frau ihren Mann steht und sagt, was sie denkt. Umgekehrt erwartet sie dasselbe, wenn es um eines ihrer Projekte geht. Als Team sind beide Partner gleichberechtigt. Beide haben Pläne, die sie gerne umsetzen würden. Eine kritische Team-Diskussion, die den anderen ermutigt, seinen Weg zu suchen, ist unglaublich wertvoll. Jeder Mann kennt Jasager, die ihm auch zu unsinnigen Plänen raten würden, weil sie auf den Posten der Gescheiterten scharf sind oder andere Vorteile daraus ziehen. Der eigenen Ehefrau vertraut ein erfolgreicher Mann meist mehr als seinem eigenen Instinkt, einem Geschäftspartner oder Kollegen. Deren Meinung nimmt er zwar wahr. Die Meinung seiner Frau aber nimmt er wichtig.

Niemand kennt einen Mann besser

Die Selbstliebe von Männern, Ihre Eitelkeiten und Egoismen, ihre Kompromisslosigkeit und ihr Gang zum Draufgängertum stehen ihnen oft im Weg. Erfolgreicher und produktiver wären manche Männer nun einmal als Teamplayer. Kompromisse eingehen zu können, ist im Berufsleben ebenso wichtig wie in der Beziehung. Hahnenkämpfe sind Energieverschwendung. Statt ein ständiges Gegeneinander von Positionen zu erzeugen, geht es miteinander oft viel besser. Alle Fähigkeiten, die ein erfolgreich agierender Teamplayer braucht, kann er durch seine Frau erwerben. Diese öffnet ihm die Augen für die Dinge, vor denen er sie gerne verschließt. Frauen erweitern den männlichen Blick. Wer ihre Beiträge wegen Geschlechterunterschieden gering schätzt, versäumt es, wichtige Dinge zu erfahren.