Luxusuhr kaufen: Das müssen Sie beachten

Im digitalen Zeitalter bedarf es eigentlich keiner klassischen Armbanduhr mehr. Die exakte Uhrzeit kann direkt vom Smartphone abgelesen werden. Trotzdem steigen die Verkäufe von Luxusuhren aus dem gehobenen Preissegment seit Jahren.

Eine Luxusuhr befriedigt nämlich weitaus mehr Bedürfnisse als das pure Wissen um die momentane Zeit. Sie ist vor allem ein Statement und wird zum beliebten Accessoire in der Modewelt. Zudem besitzt ein Kunstwerk aus einer deutschen oder Schweizer Manufaktur einen stetig steigenden Wert und bietet sich besonders in Krisenzeiten als Wertanlage an. Viele Zeitgenossen fragen sich deshalb, welche Kriterien beim Kauf einer Luxusuhr ausschlaggebend sind.

Die erste Luxusuhr

Der Kauf einer Luxusuhr ist vergleichbar mit dem Erwerb des ersten Autos. Es wird viel Zeit investiert, um das richtige Modell zu finden, das zum eigenen Charakter passt und den Geldbeutel nicht über Gebühr strapaziert. Auch dem ersten Uhrenkauf geht eine ausgiebige Recherche voraus. Gilt es doch, das Einmaleins des Marktes für Luxusuhren zu verinnerlichen.

Grundregeln zum Kauf einer Luxusuhr

Der Griff zum Klassiker ist dabei eine vernünftige Entscheidung. Sie bleiben immer in Mode, wogegen Extravagantes nur eine kurze Halbwertzeit aufweist. Bekannte Marken wie Tag Heuer, Nomos Glashütte, Audemar Piguet und natürlich Rolex, Patek Philippe und Omega stellen ihre Kompetenz seit Jahrzehnten unter Beweis und haben damit ein Vertrauen geschaffen, das schwer zu erschüttern ist.

Der Kauf einer Luxusuhr ist vor allem eine Frage des individuellen Geschmacks und somit eine persönliche Entscheidung. Deshalb sind Ratschläge Dritter zwar willkommen, das letzte Wort sollte jedoch beim Käufer liegen. Schlichtheit ist dem Protz vorzuziehen. Nicht selten werden Luxusuhren mit Diamanten aufgepeppt, um astronomische Preise erzielen zu können.

Komplikationen

Unter Komplikationen werden Zusatzfunktionen verstanden, welche die Funktionalität und die Wertigkeit einer Luxusuhr verbessern. So besitzen viele Modelle einen Chronographen, also einen separat laufenden Sekundenzeiger mit Stoppuhrfunktion. Dieser bietet Tauchern, Fliegern und Sportlern interessante Nutzungsmöglichkeiten.

Bei den besonders nachgefragten Modellen handelt es sich um Zeitmesser mit mechanischem Uhrwerk ohne Batterie. Eine hohe Gangreserve entscheidet darüber, wie lange die Uhr im Aktionsmodus bleiben kann. Auch das Anzeigen der Mondphase ist bei vielen Liebhabern ein entscheidendes Argument. Neben der herkömmlichen Datumsanzeige enthalten viele Luxusuhren einen ewigen Kalender.

Luxusuhren als stabile Wertanlage

Das billige Geld der Zentralbanken sucht Anlageformen und der Markt der Luxusuhren gerät dabei in den Fokus. Doch im Gegensatz zum Kauf als Statussymbol sollte beim Erwerb aus Gründen der Wertsteigerung der persönliche Geschmack etwas in den Hintergrund treten. Jetzt wird eher der uhrmacherische Wert an sich wichtig. Das entscheidende Kriterium jedoch ist die Marktpreisbildung.

Die Uhrenmärkte sind in der Regel uneinheitlich und wenig transparent aufgestellt. Deshalb ist eine ausgiebige Recherche ausschlaggebend und der Vergleich der verschiedenen Auktionshäuser und Plattformen unumgänglich. Peinlichst genau sollte darauf geachtet werden, ob das Objekt der Träume authentisch ist und Wartungen und Reparaturen mit Originalteilen ausgeführt wurden. Entscheidend für den Wert ist zudem eine lückenlose Historie. Asiatischen Dokumenten sollte mit einem gesunden Misstrauen begegnet werden, besonders wenn der Preis für die Uhr weit unter dem Durchschnitt liegt. Auch hier sind es die Klassiker, die beste Zahlen vorweisen. Einige von diesen stellen wir vor:

Rolex Daytona

Es ist vor allem die Modellfamilie Daytona, die Investoren magisch anzieht. Rolex ist der Inbegriff an Robustheit und Präzision. Weitere Modelle mit riesigem Potenzial werden in der Explorer und der Submariner verortet. Bei Anlegern ebenfalls beliebt ist die Rolex Pepsi:

https://www.chrono24.de/rolex/pepsi–imod2757.htm.

Patek Philippe Nautilus

Die Uhren der Schweizer Marke Patek Philippe werden in geringer Stückzahl hergestellt, seit 1839 weniger als eine Million Mal. Das schützt Anleger vor einem inflationären Preisverfall. Wegen der begrenzten Auswahl bedarf es beim Kauf eines Experten, der die Echtheit zweifelsfrei bestätigt.

Omega Speedmaster Moonwatch

Hinter jeder Omega Uhr steht das Streben nach Qualität, Innovation und Perfektion. Deshalb besitzt zwar die Moonwatch den größeren Bekanntheitsgrad, so war sie mit Apollo 11 schon 1969 auf dem Mond. Doch auch die Omega Seamaster, bekannt durch einige James Bond Filme, besticht durch ihre perfekten Laufeigenschaften und ihrer außerordentlichen Robustheit.

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