Freeletics: Der Trendsport ohne Geräte

Outdoor Freeletics TheMan
Freeletics - TheMan Das Männermagazin

Was ist das eigentlich?

Freeletics ist die Adaption des Sports durch Technik und das mit Stil. Die App erschien erstmals 2013 auf dem Markt und wurde seitdem kontinuierlich weiterentwickelt, bis zur aktuellen Version 4.0. Was als kleines Start-Up-Unternehmen in München via Reader-Dateien begann, ist heute ein weltweit erfolgreiches Fitnessprogramm, an dem jeder teilnehmen kann. Einfach die App aus dem Appstore laden, ein Konto erstellen, das eigene Fitnesslevel einschätzen lassen und auf geht's in den Kampf mit den griechischen Göttern. Ganz genau, die Workouts sind nach mythischen Gottheiten der griechischen Antike benannt, wie zum Beispiel Aphrodite, Venus oder Zeus, die es zu bezwingen gilt. Zu Anfang befindet man sich in der kostenfreien Version, bei der die Anzahl der Workouts und Exercises limitiert ist. Aber keine Sorge, man ist nicht gänzlich allein, sondern bekommt zunächst für ein paar Wochen via E-Mail einen Trainingsplan zugesendet. Um dann richtig effektiv ins Training einzusteigen, wenn man nach der Testphase überzeugt ist, gibt es die Möglichkeit eines Upgrades zur kostenpflichtigen Version, die alle Workouts, Exercises etc. freischaltet und einen personalisierten Coach integriert. Dieser Coach analysiert eure Fortschritte und kreiert jede Woche einen Trainingsplan, der optimal an euren Zeitaufwand und eure Zielvorstellungen angepasst ist.

Wie wird trainiert?

Mit dem Coach legt ihr zu Beginn einer Woche fest, was euer Trainingsziel ist (Muskelaufbau, Fett verlieren etc.) und wie oft ihr trainieren wollt bzw. könnt. Danach kann es direkt losgehen. An jedem Trainingstag werden euch Workouts vorgegeben, die ihr absolvieren müsst. Diese basieren auf einer Auswahl an Exercises, die aus dem Bodyweight-Training kommen und völlig ohne Geräte oder Gewichte durchgeführt werden können. Die Exercises, wie zum Beispiel Climbers, Push-Ups oder Sit-Ups, müssen dann so schnell wie möglich in der vorgegebenen Abfolge, die auf einem Rundensystem fußt, durchgeführt werden. Ziel ist es dabei sich stetig zu verbessern und seine Zeit immer aufs Neue zu unterbieten. Ein Beispiel: Aphrodite (das klassische Einsteiger-Workout!) fordert 50 Burpees, 50 Sit-Ups und 50 Squats, die sich über fünf Runden immer um zehn Wiederholungen verringern, bis beim letzten Mal nur noch 10 „Reps“ auszuführen sind. Eine Zeit für Anfänger wäre hier so etwas zwischen 30 und 35 Minuten. Später sind Zeiten nahe der 20-Minuten-Grenze möglich und Profis schaffen es sogar in unter 20 Minuten. Damit die Motivation stimmt, gibt es in der App ein Community-System, bei dem nach jedem absolvierten Workout der Erfolg gespeichert und veröffentlicht wird. So könnt ihr euch mit anderen Free-Athletes austauschen und Zeiten vergleichen. Einige der Mitarbeiter von Freeletics sind hier auch mit von der Partie und führen oftmals die Bestenlisten an.

Wie man mit Freeletics erfolgreich ist

Was vom Prinzip her sehr einfach klingt, wird euch in der Praxis stark fordern. Auf den ersten Blick wirken 50 Burpees vielleicht nicht sonderlich schwer, allerdings täuscht dieser Eindruck, denn die hohen Wiederholungszahlen führen in Verbindung mit der Geschwindigkeit zu einem sehr intensiven Training, das zwar mit 30-45 Minuten nicht allzu lange dauert, bisher aber noch jeden an seine Grenzen geführt hat. Besonders wichtig ist, dass man sich zu Anfang nicht übernimmt und an seiner Technik arbeitet. Saubere Ausführung der Übungen trägt dazu bei, die Muskeln richtig zu fordern und Verletzungen vorzubeugen. Also lieber langsamer trainieren, als falsch und lasst das Warm-Up nicht aus, denn warme Muskeln arbeiten besser als kalte. Sind diese Voraussetzungen erstmal gegeben, kann man mit Freeletics unglaubliche Erfolge erzielen. Das Training ist praktisch immer und überall möglich und lässt sich wunderbar in den Zeitplan integrieren. Egal welches Ziel man vor Augen hat, mit dieser App ist man auf dem richtigen Weg seine Gesamtfitness zu steigern, ohne Unsummen an Personaltrainer oder Fitnessstudios zu zahlen. Was man vor allem braucht, ist Disziplin. Doch mit dieser komfortablen App, der Motivation durch das, was andere mit ihr schon geschafft haben und dem Ehrgeiz sich stetig in Technik und Zeit zu verbessern, wird das Projekt „die beste Version seiner selbst zu werden“ mit Freude machbar sein.

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Bilderquelle: Freeletics